Lehmbacköfen können in vielen
jungsteinzeitlichen Siedlungen archäologisch nachgewiesen werden.
Material:
Lehm, Kieselsteine, frische (gewässerte)
Weidenruten, Stroh, Rundholz (ca. 30 cm lang, Ø ca. 8 cm)
Zwei kleine Gruben (Ø ca. 1 m, Tiefe ca. 30 cm) werden ausgehoben.
Als Isolierung für die Ofen- tenne werden Kieselsteine ausgelegt.
Es folgt eine mit Stroh gema- gerte deckende Lehmschicht.
Die Ofenkuppel wird mit bieg- samen Weiden errichtet und
ausgeflochten.
Das Kuppelskelett muss nun mit Stroh vermischtem Lehm innen und
außen verputzt werden. (Wandstärke ca. 10 cm)
Das Rundholz benötigt man für den Rauchabzug!
Der fertige Ofen muss nun langsam trocknen, Risse wer- den
verstrichen.
Nach etwa einer Woche wird der Ofen vorsichtig trockengeheizt.
Trockenrisse umgehend verstreichen bzw. verfüllen!
Als wichtiges Backofenzubehör benötigen wir ein "Ofentürl", einen Schieber, eine
Backschau-
fel und einen Reisigbesen.
Als äußerst praktikabel hat sich ein tranportabler Backofen erwie-
sen,
den wir auf einer EURO-Palette errichteten.